Der Verband der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA) ist eine zentrale Organisation in der Schweiz, die sich der Förderung einer professionellen, umweltgerechten und nachhaltigen Abfallwirtschaft widmet. Der Verband repräsentiert 93 Kehricht-Verwertungs-Anlagen (KVA) in der Schweiz und spielt eine entscheidende Rolle in der Koordination und Entwicklung von Best Practices im Bereich der Abfallverwertung.
Aktivitäten und Veranstaltungen
Der VBSA organisiert regelmäßig Veranstaltungen, darunter Fachtagungen und Kurse, um den Austausch von Wissen und Erfahrungen zu fördern. Zu den bedeutenden Veranstaltungen gehören die VBSA-Fachtagung und das Dreiländertreffen. Zudem bietet der VBSA verschiedene Grundkurse an, die sich mit der operativen und technischen Weiterbildung im Bereich der Abfallverwertung beschäftigen.
Wissen und Forschung
Der VBSA engagiert sich aktiv in der Bereitstellung von Wissen und Forschungsergebnissen zur Abfallwirtschaft. Dies umfasst Studien und Berichte über Themen wie die Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen oder die Rückgewinnung von Metallen aus KVA-Schlacke. Mithilfe von Publikationen und Studien trägt der Verband zur kontinuierlichen Verbesserung der Abfallverwertungstechniken bei.
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein
Ein zentrales Anliegen des VBSA ist die Reduzierung der CO2-Emissionen der Schweizer KVA, wie es in der CO2-Branchenvereinbarung festgelegt ist. Die Bemühungen des Verbands spiegeln sich in den genehmigten Berichten des Bundesamts für Umwelt (BAFU) wider, die die Fortschritte in der Verringerung der Umweltbelastungen dokumentieren.
Der VBSA setzt sich für die Entwicklung einer Abfallwirtschaft ein, die den höchsten Standards in Bezug auf Umweltverträglichkeit und Effizienz entspricht, und ist somit ein wichtiger Akteur in der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft.